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Ralf Illenberger: Home

September 12  Soundbites Sedona 7pm   Ralf Illenberger Trio with Eric Zang on flutes percussion and voc                                                                                         Mike Drew on drums and myself on guitars 

 

September 17  Soundbites Sedona 6pm    Ralf Illenberger and Eric Miller on guitar and vocals

September 27   Hoppy Grape Sedona 8pm  Ralf with Steve Adelson on Chapman Stick, Mike Drew on drums

October 2nd    Soundbites Sedona  6pm   Ralf Illenberger solo guitar

 

 

 

Tour in Germany with Peter Autschbach  Fall 2014

 

26.10.2014 Sendenhorst, Haus Siekmann
30.10.2014 Wuppertal, Bürger Bahnhof
31.10.2014 Rietberg, Cultura Theater
02.11.2014 Söhrewald-Eiterhagen, zum grünen See
04.11.2014 Oberhausen Gitarrenfestival, Gdanska
05.11.2014 Würzburg, Tiepolo Keller
06.11.2014 Augsburg, Parktheater
07.11.2014 Mosbach, Fideljo
08.11.2014 Bühl, Schüttekeller
09.11.2014 Westerburg, Schlosskirche
12.11.2014 Wolfratshausen, Workshop, Kunsthalle
13.11.2014 Wolfratshausen, Bar D'Amato

20.11.2014 Neckartailfingen Theatergalerie

21.11.2014 Nagold, Alte Seminarturnhalle

24.11. 2014 Bad Waldsee

27.11.2014 Kreuztal, weiße Villa im Dreslers Park
28.11.2014 Wissen, Kulturwerk
29.11.2014 Rodgau-Jügesheim, Georg-Büchner-Schule

 

NEW CD : AUTSCHBACH/ILLENBERGER  "NO BOUNDARIES"

Release Date: October 2012

Peter Autschbach & Ralf Illenberger: No Boundaries
(2012, Ears love music/Time Zone)
Lange musste man warten, um wieder neue Gitarrenmusik zu hoeren, die den einmaligen Sound des legen- daeren Duos Kolbe/Illenberger aufgreift und weiterfuehrt. Verblueffend, wie sich hier zwei Musiker so perfekt aufeinander einstellen, dass man als Zuhoerer den Eindruck hat, einer großen viel-saitigen Gitarre zuzuhoeren. Das Duo zupft sich durch Klangflaechen und Linien, die abheben, in der Luft schweben und doch dank des unwiderstehlichen gemeinsamen Grooves ausreichend Erdverbundenheit haben, um nicht ins Beliebige abzudriften. Zwischen Minimalismen und extrem dichten Arpeggien bildet sich hier ein neuer Stil, ein neues Klangbild, dem man die Rueckschau auf das Statement von Kolbe/Illenberger ebenso anmerkt wie seine neu- en Richtungen; so bringt Autschbach hoerbare jazzige Einfluesse ein, die sich nicht nur in der Linienfuehrung
aeußern, sondern in ueberraschenden und manchmal Metheny-haft anmuten- den Akkordverbindungen. Bereits jetzt beherrscht ist das Duo die hohe Kunst des eng verzahnten Zusammenspiels. Man ahnt, dass hier sogar noch Luft nach oben ist. Einen beeindruckenden Hinweis auf die Verstaendnisebene von Illenberger und Autschbach ist in der mehrteiligen Suite ‚Last Afternoon‘ zu erleben, einem fast 30-minuetigem Flow, der ohne vorherige Absprachen improvisiert wurde. Dass das Duo bei den Aufnahmen ueberwiegend den Klang der Pickups der verwendeten Gitarren benutzt hat, sorgt fuer ein aufgeraeumtes Klangbild mit ganz eigenem Reiz, das gut zu den fließenden Arpeggio- Spielereien und sich aufschwingenden Flageoletts passt.

Andreas Schulz, Akustik Gitarre Februar/Maerz 2013

 

 

CD bei Stockfisch Records

"Red Rock Journeys"

Hier eine Kritik von Rocktimes.de

Man muss nicht unbedingt in Ralf Illenbergers neuer Heimat Sedona, Arizona, gewesen sein, um sich einen Eindruck von der inspirierenden Landschaft rund um den Künstlerort zu machen. Dazu nimmt man sich das neue Album "Red Rock Jouneys" des 'Reiseleiters' Illenberger zur Hand und lässt sich vom Zauber einer »Zusammenstellung von Gitarrenstücken, die ich in der malerischen Kulisse der "Roten Felsen" von Sedona (Arizona) komponierte« gefangennehmen.

Der meisterliche Gitarrist weiter: »Ich habe sie im Stockfisch-Studio (Northeim/Germany) neu eingespielt - in der Mehrzahl mit nur einer akustischen Gitarre, bei einigen Stücken spielte Sandro Gulino seinen Bass dazu. Auch darin unterscheiden sich diese Versionen von meinen ursprünglichen Studioeinspielungen.« Damit sind wir bei der nicht von der Hand zu weisenden Tatsache angelangt, dass bei den wunderschönen Stücken sozusagen auch der Klang die Musik macht.
Folglich greift der Protagonist auch auf älteres Material zurück und beweist dem geneigten Hörer damit gleichzeitig, wie zeitlos gut seine Kompositionen waren und sind. In diesem Zusammenhang finden Alben wie "Sedona", "Emerge", "The Kiss: Five Ways Of Bliss" oder Ralf Illenberger's Circle sowie seine ehemalige Zusammenarbeit mit Martin Kolbe Erwähnung.
"Red Rock Jouneys" ist eine nicht nur verträumte Reise, denn Illenberger hat auch den Drive. Sein Spiel ist komplex, intim, weiträumig und kann keinem Genre zugeordnet werden. Wie bereits weiter oben erwähnt, spielt Sandro Gulino in einigen Stücken Bass. Er erweist sich als einfühlsamer Begleiter, der durch seine tiefen Töne so manchem Track noch mehr Weite gibt.
Illenbergers akustische Musik kommt ohne Worte aus und dennoch serviert uns der Künstler mit seinen Liedern so etwas wie vertonte Gedichte, in denen Melancholie und Freude dicht beieinander liegen. Traumhaft ist nicht nur das Platten-Ambiente, sondern auch Illenbergers Gitarren-Künste und er ist ein großes Aushängeschild dafür, dass diese Art der Musik nie aus dem Aktualitätsraster des Business' herausgefallen ist.
"Red Rock Jouneys" hat die Faszination eines über den Dingen stehenden Künstlers. Illenberger spielt auf einer Ebene, in der sich er nicht mehr beweisen muss, wie gut er ist. Ohne Kalkül und mit der Freiheit des Schaffens serviert uns der Mann leuchtende, das Licht in unzählige Farben brechende Juwelen, die tief unter die Haut gehen und gleichzeitig so klar sind, wie Quellwasser.
Der Kontrast zwischen Komplexität und Intimität macht diese Platte zu keinem Fastfood-Ereignis. Der Zauber von "Red Rock Jouneys" muss in würdigem Rahmen genossen werden und die Scheibe wird ihre ganz eigene Klasse entwickeln. Zu jedem Track hat Illenberger ein kurzes Statement abgegeben. Dabei gefällt mir ganz besonders der Kommentar bei "Light Wave": »Lichtmoleküle verschmelzen zu tanzendem Bewusstsein.« Wow, da geht jetzt nur ... Augen beziehungsweise Zimmertüre zu und genießen. Oder: »Sanftes Hinabgleiten in die Schwerelosigkeit.« So beschreibt er "Falling Down". So gesehen ist Illenberger auch ein Meister des Wortes...
Auf "Red Rock Jouneys" stehen ältere sowie neue Kompositionen nebeneinander und nach einer ausgiebigen Qualitätskontrolle darf festgestellt werden, dass es hier keinen Generationskonflikt gibt. Dieses Album hinterlässt keine offenen Fragen. Selbst live wird Ralf Illenberger zusammen mit Peter Autschbach Ende 2012 in Deutschland unterwegs sein.
Line-up:
Ralf Illenberger (acoustic guitars)
Sandro Gulino (electric bass - #1,2,3,5,6,8,10)
Tracklist
01:Frogs [R. Illenberger] (4:35)
02:Big Change [R. Illenberger/B. Siebert] (4:59)
03:Light Wave [R. Illenberger] (3:20)
04:Walk In The Park [R. Illenberger] (3:14)
05:The Veil [R. Illenberger] (4:47)
06:Joy [R. Illenberger] (4:59)
07:Thinking Of You [R. Illenberger] (2:57)
08:Falling Down [R. Illenberger] (3:56)
09:Osterspaziergang/Soleil [M. Kolbe & R. Illenberger/R. Illenberger] (6:36)
10:Ballad [R. Illenberger] (4:37)
11:The Kiss [R. Illenberger] (7:34)